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Unter_Woelfen_Ausgabe_11

UNTER WÖLFEN Pulsschlag 15 Abschied nac h toller Zeit Ivica Olic verlieS den VfL kurz vor Rückrundenstart zum HSV Zweieinhalb Jahre stürmte Ivica Olic im VfL-Trikot, am Freitag fand dieses Kapitel mit dem Wechsel des Routiniers zu seinem Ex-Verein Hamburger SV seinen Abschluss. Die sportliche Leitung des VfL entsprach mit der Entscheidung, Olic ziehen zu lassen, dem Wunsch des Spielers. „Als Ivica auf uns zukam, haben wir ihm deutlich gemacht, dass er ein sehr wichtiger Mann für uns ist, auf den wir auch in der Rückrunde setzen. Der Wunsch zu wechseln war dennoch so groß, dass wir diesem jetzt entsprochen haben“, sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. Seit seinem Wechsel von München nach Wolfsburg war Olic in 94 Pflichtspielen für die Grün-Weißen aktiv, erzielte dabei 33 Tore und legte weitere 15 auf. „Er war über zweieinhalb Jahre ein Garant für die Entwicklung des VfL Wolfsburg und hatte großen Anteil an unserem Erfolg“, würdigte Klaus Allofs die Leistungen des Angreifers während seiner Zeit bei den Wölfen. Olic selbst betonte: „Ich hatte eine tolle Zeit beim VfL Wolfsburg und bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein. Die Rückkehr nach Hamburg ist noch einmal eine große Herausforderung für mich.“ Wie bei allen seinen Stationen schlossen auch die VfL-Fans den Kroaten vor allem aufgrund seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell in ihre Herzen. Unvergessen bleiben zudem seine teils spektakulären Treffer, die in der Saison 2013/2014 einen gehörigen Anteil zum Einzug in die UEFA Europa League beitrugen. Die drei schönsten Olic-Tore aus zweieinhalb Jahren beim VfL finden an dieser Stelle daher noch einmal besondere Erwähnung. Platz 1 Seinen Bilderbuch-Fallrückzieher beim 5:2-Sieg gegen den SC Freiburg in der Rückrunde 2013 platzierte auch Ivica Olic selbst ganz nach oben in seiner persönlichen Trefferrangliste. Jahrelang hatte er für ein solches Traumtor trainiert – solange, dass ihn schon Rückenschmerzen plagten, ob der zahlreichen Versuche. Eine Maßflanke von Ricardo Rodriguez ermöglichte seinerzeit, dass das 3:1 gegen die Breisgauer später auch zum Tor des Monats gewählt wurde. Platz 2 Dass es Ivica Olic noch mit jedem Jungspund in der Liga aufnehmen kann, bewies der Angreifer beim 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund in der Hinrunde 2013. Auf der rechten Außenbahn ließ er zunächst Marcel Schmelzer ganz alt aussehen, bevor er das Leder mit Wucht quer durch den Strafraum zum Siegtreffer in den Winkel des BVB-Gehäuses schickte. Platz 3 Die ganze Schlitzohrigkeit des Ivica Olic demonstrierte sein Tor zum 2:1 am 6. Spieltag der Saison 2013/2014. Hellwach nach einer verunglückten Abwehraktion der Gäste aus Hoffenheim kam der Stürmer vor Verteidiger und Keeper an der Strafraumgrenze an den Ball und chippte selbigen aus vollem Lauf eiskalt über den Schlussmann ins Netz.


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