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Unter_Woelfen_Ausgabe_11

Teams 39 U23 U19 U17 NLZ Wollen hohen Statu s bestätigen NLZ-Leiter Fabian Wohlg emuth im Interview Am Wochenende starten die Leistungsteams in die Rückrunde. Wie zufrieden sind Sie mit der ersten Saison-Hälfte in den Bundesliga-Staffeln? Fabian Wohlgemuth: Beide Platzierungen sind sehr gute Zwischenergebnisse und auch die dabei gezeigten Leistungen unserer neuformierten Mannschaften bestätigen, wie gut die Ausbildungsarbeit unserer Trainer funktioniert. Unsere U17 bewegt sich Kopf an Kopf mit RB Leipzig auf Meisterschaftskurs, die U19 befindet sich in einem Dreikampf mit völlig offenem Ende: Ebenfalls mit den Leipzigern und – wie immer – mit Hertha BSC. Ist die Zielsetzung für A- und B-Junioren, jeweils in die Endrunde der deutschen Meisterschaft einzuziehen? Wohlgemuth: Selbstverständlich würden wir uns alle darüber freuen, wenn die B-Junioren mit unserem hochambitionierten Trainer Manfred Mattes auf der Trainerbank den Sprung in die Meisterschafts-Endrunde schaffen. Ein Abonnement auf die Endrunde, auch wenn es immer wieder so aussieht, hat auch unser U19-Team mit seinen vielen DFB-Auswahlspielern nicht. Zuvor steht wie immer harte Arbeit an. Inwieweit spielen die U-Nationalmannschaften in Ihren Überlegungen eine Rolle? Muss es das Ziel sein, dort noch mehr Talente des VfL zu platzieren? Wohlgemuth: Internationale Erfahrungen als Bestandteil einer ganzheitlichen Ausbildung haben noch keinem Talent geschadet. Wir achten allerdings ganz genau darauf, dass unsere DFB-Spieler nach ihrer Rückkehr in den Ausbildungs- Alltag beim VfL sofort begreifen, dass sie sich nicht zurücklehnen und glauben dürfen, dass sie es jetzt bereits geschafft haben. Keiner darf es sich nach der Rückkehr von DFB-Maßnahmen daheim bequem machen. Mit Moritz Sprenger, Paul Seguin, Sebastian Stolze und Oskar Zawada sind zuletzt wieder vier Talente aus dem NLZ näher an die Profi-Mannschaft gerückt. Wem trauen sie als nächstes den Sprung zu? Wohlgemuth: Viele, die beim VfL Wolfsburg ausgebildet werden, haben so viel Potenzial, dass sie den Weg in den Profifußball irgendwie und irgendwo finden und sich dort auch behaupten können. Und gewiss wird bei Knoche und Arnold nicht Schluss sein. Auch in unserer Bundesligamannschaft wird sich irgendwann wieder einmal die eine oder andere Nische für ein Eigengewächs auftun. Das NLZ hat zuletzt die höchste Wertung bekommen. Wo gibt es aus Ihrer Sicht trotzdem noch Raum für Verbesserungen? Wohlgemuth: Auch wir im NLZ wollen uns immer weiter verbessern. Dies muss so sein, weil wir auf dem Markt des Ausbildungs Fußballs immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen, weil die Konkurrenz aus anderen Talenteschmieden der Bundesligen noch schneller, noch leistungsstärker, noch risikofreudiger geworden ist. Wir haben viele hochmotivierte Mitarbeiter, die sich täglich für das Gelingen des Ganzen einsetzen, auch wenn sie am Wochenende nicht als Trainer am Spielfeldrand stehen. Den Scheinwerfer mehr auch auf diesen komplementären Bereich zu lenken, ist eine große Herausforderung. Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir mit unserer gewachsenen Ausbildungsstruktur unseren hohen Status im Ausbildungsfußball auch 2015 bestätigen werden.


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